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Spiti, Tso Moriri und Ladakh

Termin 07.07. - 28.07.2017
Leitung Klemens Ludwig
Preis 3.590,- EUR

Termin 05.08. - 26.08.2017
Leitung Jan Dost
Preis 3.590,- EUR

EZ Zuschlag 290,- EUR

Kleinod tibetisch-buddhistischer Kultur im Himalaya

Im alten Königreich Spiti bietet sich die besondere Gelegenheit, die tibetisch geprägten Traditionen der Menschen dieses abgelegenen Gebietes und das klösterliche Leben der buddhistischen Mönche direkt und authentisch zu erleben.

Beginnen werden wir unsere Reise in Delhi - von hier führt uns unser Weg mit dem Zug nach Chandigarh und weiter mit Jeeps nach Shimla, wo insbesondere entlang der Mall, der einstigen Pracht- und Hauptstraße, noch viele der typischen altenglischen Gebäude zu sehen sind. Ein Spaziergang zur Residenz des ehemaligen Vizekönigs und ein Ausflug zum Jacco Hill, von dem sich spektakuläre Ausblicke auf die Himalayakette bieten, werden sicherlich die Höhepunkte unseres Shimla – Aufenthalts sein.

Entlang des Sutlej, einem der vier großen Flüsse, die in der Nähe des Berges Kailash in Tibet entspringen, fahren wir über Narkhanda nach Sarahan, der alten Hauptstadt des ehemaligen Bushar-Reiches. Hier haben wir Gelegenheit, ein herausragendes Beispiel buddhistisch-hinduistischer Baukunst zu besichtigen: den hoch aufragenden Bimkali Tempel. Wir werden am nächsten Tag der Morgenpuja beiwohnen können, ehe wir im weiteren Verlauf unserer Reise durch das Baspa Tal den Kinner Kailash mit seinen schneebedeckten Gipfeln erblicken. Wie bei seinem großen Bruder, dem heiligen Berg Kailash in Tibet, gehen auch hier buddhistische Pilger im Uhrzeigersinn um den Berg.

Auf der Weiterfahrt nach Sangla sehen wir noch lichte Wälder, passieren grüne Seitentäler, die das Landschaftsbild bis Nako prägen - danach kommen wir mehr und mehr in eine karge Landschaft, die dem tibetischen Hochplateau ähnelt, ehe wir die Gegend um das Kloster Tabo erreichen.

Dieses berühmte Kloster ist eine Gründung von dem bekannten tibetisch-buddhisten Übersetzers Lotsava Rinchen Tsangpo. Im Jahre 1996 feierte das Kloster sein tausendjähriges Bestehen mit einer Kalachakra Initiation durch S.H. den Dalai Lama. Sehenswert ist der Große Versammlungsraum mit seiner mandalaähnlichen Konzeption, die wunderschönen Wandmalereien aus dem 11. Jahrhundert und die 33 Figuren des tibetisch-budhistischen Pantheons, die wie frei im Raum schwebend erscheinen.

Über das einer Festung gleichende Dorf Dhankar und das Kloster Kye erreichen wir dann den 4.200 m hoch gelegenen Ort Kibber, wo am nächsten Tag das 7-tägige Trekking über den Parang La Pass bis zum Tso Moriri See beginnt.

Ein zweitägiger Aufenthalt in der alten Karawanenstadt Leh rundet unseren Aufenthalt in der Bergwelt des Himalaya ab. Da Spiti noch nicht lang für den Tourismus geöffnet wurde und wir eine freundschaftliche Beziehung zu Lotsen Tulku (Lotsava Rinchen Tsangpo) in Kye Gompa haben, dürften uns insbesondere in Tabo und Kye viele Türen offen stehen.

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