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Pilgerreise zum heiligen Berg Kailash in Tibet

Termin 23.05. - 19.06.2017
Leitung Minka Hauschild
Preis 6.390,- EUR

Termin 24.05. - 21.06.2017
Leitung Roman Müller
Preis 6.390,- EUR

Termin 01.07. - 28.07.2017
Leitung Dinesh Shresta
Preis 6.390,- EUR

Termin 16.09. - 16.10.2017
Leitung Roman Müller
Preis 6.490,- EUR

Termin 23.09. - 20.10.2017
Leitung Thomas Radermacher
Preis 6.390,- EUR

EZ-Zuschlag 350,- EUR

Zum Juwel des ewigen Schnees

Der Berg Kailash wird von Millionen von Menschen in Asien als heilig verehrt. Kailash bedeutet „der leuchtende Kristall” in Sanskrit, die Tibeter nennen ihn Kang Rinpoche, „kostbares Juwel des ewigen Schnees”. Er ist etwa 6.600 m hoch und liegt in Westtibet (Ngari) nahe der indischen und nepalesischen Grenze. Die ihn umgebende landschaftliche Schönheit ist außerordentlich beeindruckend. Der Berg Kailash liegt im Quellgebiet der Flüsse Indus, Sutlej, Karnali und Tsang Po (Brahmaputra), welche in die vier Himmelsrichtungen fließen. Besonders bemerkenswert ist seine außergewöhnlich symmetrische Form - einer mit ewigem Schnee bedeckten Pyramide gleichend.

Es ist jedoch weniger seiner Höhe oder Lage zuzuschreiben, dass Hindus, Buddhisten, Jainas und Bön-Pos ihn als den heiligsten Berg dieser Welt betrachten. Nach seiner mythologischen Bedeutung ist er eine Verkörperung des Mt. Meru, Mittelpunkt der Erde und Zentrum des Universums. Das Bild des mythischen Mt. Meru hat sich bis Angkor Wat (Kambodscha) und Borobodur (Indonesien) verbreitet.

Für die Hindus ist der Berg Kailash das Paradies, Wohnsitz des Gottes Shiva und seiner Frau Parvati. Für die tibetischen Buddhisten ist der Gipfel die Heimat von Demchog und seiner Partnerin Dorje Phagmo, beide bedeutende Schutzgottheiten im buddhistischen Pantheon.

Mount Kailash und der Manasarovar - See liegen in einer der abgeschiedensten Regionen der Welt. Wegen der extremen Unzulänglichkeit haben erst wenige Reisende dieses Gebiet besuchen können. Einer der ersten westlichen Reisenden war der schwedische Forscher Sven Hedin im Jahr 1904. Lama Anagarika Govinda hat seine Pilgerfahrt im Jahr 1946 sehr eindrücklich in dem Buch „Der Weg der weißen Wolken” beschrieben. Als das Gebiet 1984 langsam für den Tourismus geöffnet wurde, hatten erst etwa 16 Westler den Berg umrundet.

Auch gegen Ende des 20. Jahrhunderts bleibt eine Reise zum Berg Kailash eine abenteuerliche Expedition und ist bis heute ein sicherlich einmaliges Erlebnis geblieben.

Eine Annäherung und Umrundung (Parikrama) des heiligen Berges wie seit alters her zu Fuß auf alten Pilgerpfaden lohnt der Mühen und Strapazen, die mit einer Reise in Tibet verbunden sind und ist vielleicht das beeindruckendste Erlebnis einer Reise auf das Dach der Welt. Ein solches Unternehmen bietet tiefe Einblicke in die ursprüngliche tibetische Kultur und wunderbare Natur- und Landschaftserlebnisse. Die Höhepunkte dieser Pilgerreise sind, neben dem Berg Kailash und den heiligen Seen Manasarovar und Rakshastal sicherlich auch der Besuch der Canyon von Toling und die Klöster von Tsaparang im alten Königreich Guge sowie das große Vollmond-Pilgerfest am Fuße des heiligen Berges.

Wir erwarten wie in den Jahren zuvor die Erlaubnis, uns der Kailash-Region auf dem alten Pilgerweg durch Nord-West Nepal bis Purang zu nähern. 6 Tage werden wir entlang des Karnali-Flusses durch das landschaftlich schöne Gebiet von Humla (Westnepal) bis zur tibetischen Grenze gehen. Die alte Handelsstadt Purang ist die erste Station in Westtibet.

Nach unserer Rückkehr aus dem Königreich Guge wird das Pilgerfest zum Vollmond im Monat Juni Mai in Tarpoche im Westtal des Kailash einer der großen Höhepunkte unserer Reise sein: mit vielen Tibetern feiern wir Buddha´s Geburtstag und das Ereignis seiner Erleuchtung und anschließend werden wir mit Pilgern den heiligen Berg umrunden. Rasttage und Wanderungen am Manasarovar-See und Besuche der alten Klöster Seralung, Tchiu und Gössul werden die Programmpunkte der nächsten Tage sein.

Auf Grund unserer Reiseerfahrungen in Tibet (und insbesondere die Pilgerreisen zum Berg Kailash) und aus einem oft an uns herangetragenen Wunsch, haben wir auch dieses Jahr eine Reiseroute ausgearbeitet, welche genügend Zeit zur Akklimatisierung des Körpers und des Geistes erlaubt; es sind Ruhetage eingeplant, um mit unvorhergesehenen Ereignissen gut umgehen zu können. Die Trekkingroute durch Westnepal dürfte für körperlich Geübte kein Problem sein: es werden machbare Distanzen zurückgelegt, die Wanderungen stehen nicht unter Zeitdruck und können so genossen werden. Einen Tag vor dem Vollmondfest am anpassen 13. Juni anpassen haben wir dann Darchen am Fuß des Kailash erreicht und am nächsten Morgen mit vielen tibetischen Pilgern Buddha´s Erleuchtungstag gefeiert und mit ihnen den heiligen Berg umrundet.

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