Satzung von Shambhala e.V.

Fassung vom 8. Dezember 1993

§ 1- Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen: „SHAMBHALA e.V.”
    Er ist in das Vereinsregister der Stadt München unter der Nummer 14334 eingetragen. Im folgenden wird er kurz „der Verein” genannt.
    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in München.
  3. Zweck des Vereins ist sowohl die Förderung von Bildung und Erziehung als auch von Kunst und Kultur.
    Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    3.1 Die Pflege von Begegnungen und Beziehungen mit Menschen verschiedener Länder und Kulturen durch Seminare, Workshops, künstlerische und musische Veranstaltungen.
    3.2 Förderung von Bildungs- und Ausbildungsprojekten in unterentwickelten Ländern und Regionen.
    3.3 Bau und Unterhalt einer Schule.
    3.4 Die Übernahme von Patenschaften zur Unterstützung und Förderung einer schulischen Ausbildung von Kindern und Jungendlichen.

§ 2 - Tätigkeit des Vereins

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 - Mittel des Vereins

  1. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4 - Ausgaben

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnis hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 - Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und unbeschränkt geschäftsfähige Person werden, sowie juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechtes und andere Organisationen, welche die Zwecke des Vereins unterstützen wollen.
  2. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder.
    a) Ordentliches Mitglied des Vereins kann werden, wer bereit ist, sich an den praktischen und theoretischen Arbeiten des Vereins bzw. seinen Einrichtungen zu beteiligen.
    Die ordentliche Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie zur Ausübung des Antrags-, Auskunft und Stimmrechts in der Mitgliederversammlung, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt.
    Ordentliche Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmacht durch ein anderes ordentliches Mitglied auf der Mitgliederversammlung vertreten lassen.
    b) Förderndes Mitglied kann werden, wer Zweck und Arbeit des Vereins in ideeller und/oder materieller Weise unterstützt. Fördernde Mitglieder sind zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung, sowie zur Ausübung des Antrags- und Auskunftsrechts, nicht jedoch des Stimmrechts, berechtigt.
  3. Die ordentliche und die fördernde Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand des Vereins zu beantragen. über die Annahme des Aufnahmeantrages entscheidet der Vorstand und benachrichtigt den Bewerber durch eine schriftliche Mitteilung. Ein Aufnahmezwang besteht für den Verein nicht.
  4. Die Ausübung aller Mitgliederrechte für ordentliche und fördernde Mitglieder ist von der fristgerechten Zahlung der Beiträge abhängig.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Austrittserklärungen sind mit einer 4-wöchigen Frist zum Ende des Geschäftsjahres an den Vorstand zu richten. über einen Antrag auf Ausschluß eines Mitgliedes, den jedes Mitglied an den Vorstand des Vereins richten kann, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen.

§ 6 - Beiträge

  1. Die ordentlichen und die fördernden Mitglieder zahlen jährlich im voraus einen Beitrag an den Verein. Als fristgerechte Beitragszahlung für die Ausübung der Mitgliedsrechte gilt der Eingang des Jahresbeitrages auf dem Vereinskonto bis spätestens 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres.
  2. Wird die Mitgliedschaft im laufenden Geschäftsjahr erworben, so ist dennoch der volle Jahresbeitrag zu zahlen. Zur Ausübung der Mitgliedsrechte muß der Jahresbeitrag vor der nächsten Mitgliederversammlung auf dem Vereinskonto eingegangen sein. Falls das neue Mitglied an der ersten Mitgliederversammlung nach seinem Eintritt nicht teilnimmt, wird der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nach der Benachrichtigung des Vorstandes über den Aufnahmeantrag fällig.
  3. Die Höhe des Beitrages für ordentliche Mitglieder und des Beitrages für fördernde Mitglieder wird alle 2 Jahre von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen.

§ 7 - Kosten, Erträge und Vereinsvermögen

  1. Beiträge zur Deckung der Kosten des Vereins werden aufgebracht aus
    a) Mitgliedsbeiträgen
    b) Spenden und Zuwendungen von Förderern
    c) Beihilfen aus öffentlichen Mitteln
    d) Erträge aus dem Vereinsvermögen

§ 8 - Organe

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 9 - Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Sie ist ebenso einzuberufen, wenn dies mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder oder mindestens die Hälfte der fördernden Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragen. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen mit Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
  2. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
    a) Beschluß über die Satzung und Satzungsänderungen.
    b) Wahl des Vorstandes aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder.
    c) Prüfung des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes sowie des Jahresabschlusses. Erteilung der hierfür erforderlichen Entlastung.
    d) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für ordentliche Mitglieder und für fördernde Mitglieder.
    e) Entscheidung über den Ausschluß von Mitgliedern.
    f) Abänderung oder Aufhebung von Beschlüssen des Vorstandes.
    g) Beschluß über die Auflösung des Vereins.
  3. über die Teilnahme von Nichtmitgliedern an der Versammlung entscheidet der Vorstand.
  4. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung hat der/ die Vorsitzende bzw. sein/ Steilvertreter/Inn, wenn die Mitgliederversammlung keine/n andere/n Versammlungsvorsitzende/n wählt.
  5. über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von den anwesenden Vorstandsmitgliedern und vom/ von der Protokollführern zu unterzeichnen ist. Der/ die Protokollführer/In ist bei Beginn der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des/ der Versammlungsvorsitzenden aus den anwesenden Mitgliedern zu bestellen.
  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 1/3 des ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Ist das nicht der Fall, so kann der Vorstand die Mitgliederversammlung unter Beibehaltung der Tagesordnung und unter Beachtung der Ladung Frist erneut einberufen. In diesem Fall ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder Beschluß fähig.
  7. Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen. Zur änderung der Satzung, zur änderung des Vereinszweckes oder zur Auflösung des Vereins ist eine 2/3-Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich.
  8. Sollte auf Grund einer beschlossenen Satzungsänderung das Finanzamt die Gemeinnützigkeit in Frage stellen, muß innerhalb von 4 Wochen vom Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

§ 10 - Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens zwei, höchstens vier weiteren Vorstandsmitgliedern. Für den Verein können jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam rechtsverbindlich handeln.
  2. Die Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von 2 Jahren mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt. Sie bleiben bis zu Neuwahlen im Amt. Wiederwahl ist möglich. Für den Vorstand kandidieren kann jedes ordentliche Vereinsmitglied. Hierbei werden der Vorsitzende und die weiteren Vorstandsmitglieder in zwei getrennten Wahlgängen aus den Kandidaten gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet eine Stichwahl.
  3. Der Vorstand ist für alle Aufgaben zuständig, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben. Dies sind vornehmlich die Vertretung und Geschäftsführung des Vereins und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Im Rahmen ihrer Geschäftsführungsbefugnis sind die einzelnen Mitglieder des Vorstands von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit.
    Die Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einem Geschäftsführer übertragen, der im Rahmen einer vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsordnung handelt.
  4. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen. Er muß einberufen werden, wenn 2 Vorstandsmitglieder dies unter Angabe der Gründe verlangen. Im übrigen gibt sich der Vorstand seine Geschäftsordnung selbst.
  5. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder vorher eingeladen und wenigstens 2 Mitglieder erschienen sind. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden.
  6. Der Vorstand muß zur ordentlichen Mitgliederversammlung den von einem neutralen Steuerberater geprüften Jahresabschluß vorlegen.
  7. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.

§ 11 - Auflösung und Liquidation

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das nach Bereinigung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen an das Tibet Haus München e.V.‚ Schenkendorfstr. 106, 80807 München Das Tibet Haus München e.V. hat es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden.

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